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Veröffentlicht am 14.10.2026

Zella-Mehlis als Standort für Mobilität der Zukunft

Mit der Einweihung des TEAG Mobil-Megawatt-Ladeparks am Lomo-Autohof wurden nicht nur die Standortvorteile der Stadt hervorgehoben, sondern auch von Zella-Mehlis als Standort für Mobilität der Zukunft gesprochen.

Viele Faktoren im Bereich Infrastruktur – von Lage, Einkaufsmöglichkeiten, Übernachtungsangeboten bis hin zu Sanitäreinrichten – passen in Zella-Mehlis zusammen, wie Dr. Christian Thewißen, Vorstand der Thüringer Energie AG (TEAG) bei der offiziellen Eröffnung betonte. Mit dem neuen Lkw-Ladepark werde jetzt auch die Lade-Infrastruktur vorgehalten, was ein „Meilenstein für die Elektrifizierung des Schwerlasttransportes“ bedeute. Immerhin 2000 vollelektrische Sattelzugmaschinen gibt es bereits in Deutschland, die solche Ladepunkte, wie sie TEAG und Lomo-Autohof bieten, ansteuern.

Der Lkw-Ladepark in Zella-Mehlis ist einer von insgesamt acht Standorten in Deutschland, in Thüringen sollen es zukünftig fünf Standorte sein. Diese bieten MSC-Laden bis 1000 Kilowatt, wie Dr. Christian Thewißen erklärte. Damit seien Lkw in 45 Minuten geladen, ein Pkw wäre bei dieser Leistung bereits nach fünf Minuten geladen. 700 Kilometer könnten so zurückgelegt werden.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt während der Umsetzung des Projektes von TEAG und Lomo-Autohof-Betreiber wurde durch Dr. Christian Thewißen positiv hervorgehoben. Auch Thomas Walther, Abteilungsleiter Energie und Klima im Thüringer Umweltministerium, weiß um die Standortvorteile: Mit dem Angebot am Lomo-Autohof sowie an Toschis Station verfügt die Stadt nun über zwei Hochleistungsladepunkte.

„Es geht hier um ein Projekt, das weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus Bedeutung hat“, sagte Torsten Widder zur Eröffnung. Der TEAG-Mobil-Megawatt-Ladepark sei ein wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft. „Und ich freue mich, dass dieser Baustein hier in Zella-Mehlis liegt.“ Man müsse aufgrund der Lage an der Verkehrsachse der A71 mit den technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen Schritt halten. Er dankte den Vertretern der TEAG und allen an der Umsetzung Beteiligten sowie den Ideengebern und Eigentümern des Lomo-Autohofs, Familie Koschitzky. Das Projekt zeige, wie unterschiedliche Interessen, Anforderungen und Vorstellungen zusammengeführt wurden, um ein gemeinsames Ergebnis zu erreichen.

„Das Projekt stärkt den Standort Zella-Mehlis an der A71, bringt moderne Infrastruktur ins Oberzentrum Südthüringen und macht deutlich, dass Zukunftstechnologien nicht nur in großen Ballungsräumen entstehen“, so Torsten Widder. Zella-Mehlis steht damit einmal mehr für gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und für neue Technologien und Entwicklungen. Ein weiterer Schritt in Richtung moderne Mobilität ist gemacht, so Torsten Widder abschließend.

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