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Veröffentlicht am 27.08.2026

Waldjugendspiele: Natur erleben und Wissenwertes erfahren

Raus aus dem Klassenzimmer und rein in Wald und Flur: Die diesjährigen Waldjugendspiele des Forstamts Oberhof haben das für 400 Schüler aus Zella-Mehlis, Oberhof, Suhl und vielen weiteren Orten des Forstamtsbereichs möglich gemacht. Insgesamt 19 Klassen wurden von Revierförster, Forstarbeitern und Fachleuten zum Thema Wald in den vergangenen zwei Tagen begrüßt. Der ehemalige Pflanzgarten bei Zella-Mehlis war Ausgangspunkt für die kleinen Exkursionen in die Natur.

An insgesamt zehn Stationen wurden die Schülerinnen und Schüler an verschiedene Naturthemen herangeführt - ganz spielerisch, wie Forstamtsleiter Jan Pietzko sagt. Mit einem Wissensquiz und Memory oder beim symbolischen Löschen eines "Waldbrandes" mit der Feuerwehrspritze sowie beim Zapfenzielwurf kam jede Menge Freude, aber auch Gemeinschaftssinn auf.

Mehr als 30 Fachleute waren vor Ort, erklärten den Jungen und Mädchen beispielsweise, warum im Wald Bäume gefällt werden und was Waldumbau bedeutet. Die Ausrüstung eines Forstarbeiters durfte ebenso ganz aus der Nähe betrachtet werden und gleichzeitig wurde dafür sensibilisiert, Sperrungen auf Waldwegen unbedingt einzuhalten. An der Achtsamkeits-Station wurde bewusst den Geräuschen des Waldes gelauscht.

Neben den Revierleitern und Mitarbeitern des Forstamtes waren auch Partner wie die Bergwacht, das Biosphärenreservat Thüringer Wald und vor allem die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald vor Ort. Hundeführer Mario Gießler aus Mäbendorf war mit seinen geprüften Jagdhunden zu den Waldjugendspielen dabei und zeigte, was ein geprüfter Jagdhund kann.

Bürgermeister Torsten Widder war gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Oberhof und Suhl ebenfalls vor Ort, um sich einen Eindruck von den Waldjugendspielen zu verschaffen. Diese sind jedes Jahr nicht nur ein Höhepunkt in der Arbeit, sondern auch ein enorm wichtiger Beitrag für die Bildung, wie Torsten Widder sagte.

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