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Veröffentlicht am 23.02.2026

Projekttag an der Lutherschule: Für eine starke Schulgemeinschaft, gegen Gewalt

Mit einem Projekttag zum Thema Gewaltprävention haben die Schülerinnen und Schüler der Regelschule „Martin Luther“ ein Zeichen gesetzt. Ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander, für gegenseitige Wertschätzung und für eine starke Schulgemeinschaft, die Verantwortung übernimmt. Zum Projektabschluss haben die verschiedenen Arbeitsgruppen ihre Einzelprojekte und die Ergebnisse präsentiert. Bürgermeister Torsten Widder zeigte sich beeindruckt vom Engagement der jungen Menschen, die sich mit ihren Ideen und Vorstellungen in den Projekttag eingebracht haben. „Die Ergebnisse des  Projekttags zeigen, wie wichtig das Thema Gewaltprävention an den Schulen ist. Respekt, Toleranz und ein gewaltfreies Miteinander bilden nicht nur die Grundlage für den Schulalltag, sondern ist auch Basis für die Gesellschaft“, sagte Torsten Widder.

Die Idee für den Projekttag entstand, als sich eine Schülergruppe für eine Projektarbeit mit dem Thema Gewalt und Gewaltprävention beschäftigte. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war groß. „Der Projekttag zur Gewaltprävention war uns ein besonders wichtiges Anliegen“, sagt Lehrerin Franziska Weiß. „Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des sozialen Miteinanders. Mit diesem Projekttag wollten wir unsere Schülerinnen und Schüler sensibilisieren, stärken und ihnen konkrete Strategien an die Hand geben, um Konflikte friedlich zu lösen und Verantwortung füreinander zu übernehmen.“ Gerade vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen wie zunehmender Konflikte im öffentlichen Diskurs, wachsender Verunsicherung, dem Einfluss sozialer Medien sowie einer oft rauer werdenden Kommunikationskultur sehen es Lehrerinnen und Lehrer der Lutherschule als ihre Aufgabe, jungen Menschen Orientierung und Halt zu geben. „Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die von schnellen Veränderungen, Leistungsdruck und vielfältigen Einflüssen geprägt ist. Umso wichtiger ist es, ihnen Räume zu eröffnen, in denen sie Empathie entwickeln, Zivilcourage lernen und gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien einüben können“, so Franziska Weiß.  

In insgesamt 17 Projektgruppen konnten sich die Schülerinnen und Schüler je nach individuellen Interessen mit dem Thema beschäftigen. Die Kreativität fand in der Gestaltung  von Masken aus Pappmaché und farbgewaltigen Acrylbildern Ausdruck sowie beim Schreiben eines eigenen Rapsongs. Die Schülerinnen und Schüler haben sich Gedanken gemacht, was Gewalt bedeutet, welche Folgen sie hat und wie sich diese darstellen lässt. Sie habenbeispielsweise auch Rap-Texte analysiert und hinterfragt. Mehr auf den Inhalt zu hören, als nur auf den Beat, war eine Schlussfolgerung.

Was Fairness und Disziplin im Sport und im Alltag bedeuten, welche Rolle regelmäßiges Sporttreiben und Fitness im Alltag spielen kann, wurde beim gemeinsamen Sporttreiben herausgefunden und in Präsentationen dargestellt. Auch in einem Graffiti- und Percussion-Workshop haben Schüler ihren Wünschen Ausdruck verliehen. Ganz praktisch ging es im Werkraum zur Sache, wo Ruhebänke für den Pausenhof entstanden. Selbst etwas gestalten und Verantwortung übernehmen, stand dabei im Mittelpunkt.

Ob grundlegendes Wissen rund um Prävention von Konflikten und zu Medienkompetenz oder praktische Handlungsstrategien sowie Lösungswege – der Projekttag und die gelungenen Abschlusspräsentationen boten den Schülerinnen und Schülern vielfältige Einblicke. „Die Ergebnisse, die dabei entstanden sind, sind wirklich außerordentlich gelungen. Mit viel Engagement, Kreativität und Ernsthaftigkeit haben sich die Kinder und Jugendlichen mit den unterschiedlichen Themen auseinandergesetzt – das macht uns sehr stolz“, sagt Franziska Weiß nach Abschluss des Projekttags und verbindet dies mit einem Dank an alle Partner:

  • Kinder- und Jugendfreizeittreff Zella-Mehlis

  • Weißer Ring

  • Jugendschutzdienst LautStark

  • Schulsozialarbeit im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

  • Polizei Thüringen

  • Next Level

  • Stephanie Kannegießer mit ihrem Percussion-Workshop

  • Alexander Frank von A2F Malerei

  • Eagles Fightclub Meiningen

  • Ronald Hande von Alternative 54

„Ebenso bedanken wir uns herzlich bei unserem Bürgermeister Herrn Widder sowie bei Frau Greiser und dem Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, die durch ihre Unterstützung einen großen Beitrag zum Gelingen dieses Tages geleistet haben. Ohne das Engagement aller und die Bereitschaft sich einzubringen, wäre dieser Projekttag in dieser Qualität nicht möglich gewesen.“

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