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Veröffentlicht am 02.04.2026

Winterdienst zieht Bilanz

Schnee und Eisregen sowie Frost-Tau-Wechsel bei Temperaturen um null Grad Celsius haben die Saison des Winterdienstes 2025/2026 bestimmt. Vor allem auftretender Eisregen und die damit verbundene Glatteis-Situation auf Straßen und Gehwegen sind für das Team des Fachdienstes Stadtservice/Bauhof eine Herausforderung, die auch im zurückliegenden Winter gut gemeistert werden konnte.

Die Vorbereitungen auf die Wintersaison begannen bereits im Oktober. Zu den Routinearbeiten gehören beispielweise das Erstellen von Dienstplänen, das Prüfen und Aktualisieren von Routenplänen sowie natürlich die Vorbereitung der Technik und Fahrzeuge. Weiterhin werden bereits vor der Saison die Abstimmungen mit den Lieferanten der Streustoffe getroffen und Splitt angeschafft und eingelagert. „Es hat sich in dieser Saison wieder gezeigt, wie wichtig es ist, sich ausreichend mit Streustoffen zu bevorraten und wie wichtig verlässliche Partner und Lieferanten mit einer guten Logistik sind sowie einen guten Lagervertrag zu haben“, zieht Holger Hahn, Fachdienstleiter Stadtservice/Bauhof ein Resümee auch vor dem Hintergrund, dass viele Kommunen und Dienstleiter im vergangenen Winter Probleme mit Engpässen hatten. In Zella-Mehlis funktionierte der Winterdienst dank verlässlicher Partner reibungslos. Insgesamt wurden im Winter 2025/2026 rund 1100 Tonnen Streusalz verbraucht.

Das Team des Winterdienstes war zu den ersten Räum- und Streufahrten Ende November im Einsatz. Zuletzt war es bei den Schneefällen Mitte März noch einmal nötig die Straßen zu räumen. In der Regel ist das Team zwischen 4 Uhr und 22 Uhr im Dienst. Während im Ortsteil Benshausen zwei Fahrzeuge und ein Radlader zum Einsatz kommen und auch per Hand geräumt wird, so sind im Stadtgebiet von Zella-Mehlis fünf Fahrzeuge und Radlader im Dienst. Auch hier wird zusätzlich per Hand geräumt. Weiterhin gibt es verschiedene gut funktionierende Dienstleister.

Bürgermeister Torsten Widder bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz während des Winterdienstes: „Mit Einsatz, Ausdauer und Verantwortung haben sie dafür gesorgt, dass unsere Stadt auch bei schwierigen Bedingungen ein Stück sicherer bleibt – oft unbemerkt, aber unverzichtbar“.

Eingeschränkte Halteverbote im Winterbetrieb

Bis weit in den Frühling hinein war aufgrund von Schneefall und frostigen Temperaturen unser Winterdienst im Einsatz. Wiederholt erreichen die Stadtverwaltung Hinweise und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich kritisch mit den im Winterzeitraum angeordneten eingeschränkten Halteverboten im Stadtgebiet auseinandersetzen. Dieses Anliegen nehmen wir in der Stadtverwaltung sehr ernst und möchten die Hintergründe dieser Maßnahme transparent erläutern.

Die eingeschränkten Halteverbote gelten in der Zeit von Oktober bis Ende März und dienen in erster Linie der Sicherstellung des Winterdienstes. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Räumung von Schnee nach Schneefall, sondern ebenso um die vorbeugende Abstumpfung bei Frost und Glätte. Als zuständiger Baulastträger ist die Stadt verpflichtet, die Verkehrssicherheit auf den öffentlichen Straßen zu gewährleisten.

Unsere Winterdienstfahrzeuge sind mit entsprechender Technik ausgestattet, insbesondere mit Schneepflügen, die eine Breite von bis zu drei Metern erreichen. Um ein gefahrloses und effektives Durchfahren der Straßen zu ermöglichen, ist es zwingend erforderlich, dass ausreichend Platz zur Verfügung steht. Bereits einzelne parkende Fahrzeuge können dazu führen, dass Straßen nicht ordnungsgemäß geräumt oder gestreut werden können.

Die eingeschränkten Halteverbote tragen somit entscheidend dazu bei,

  • die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten,

  • einen reibungslosen Ablauf des Winterdienstes sicherzustellen und

  • Schäden an abgestellten Fahrzeugen zu vermeiden.

Wir bitten Sie daher um Ihr Verständnis für diese notwendige Maßnahme und darum, die entsprechenden Regelungen im genannten Zeitraum zu beachten. Für Ihre Unterstützung und Ihr verantwortungsbewusstes Verhalten danken wir Ihnen ausdrücklich – sowohl in der zurückliegenden als auch in der kommenden Wintersaison.

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