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Veröffentlicht am 18.09.2026

Revolution Train stoppt in Zella-Mehlis

Der Revolution Train hat in dieser Woche am Bahnhof in Zella-Mehlis gehalten. Im Laufe eines Tages besuchten Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule "Am Ruppberg" sowie aus der Nachbarstadt Suhl dieses außergewöhnliche Suchtpräventionsprojekt. Für die Thüringer Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz, Beate Meißner, war es ebenfalls Anlass für einen Besuch in Zella-Mehlis, um mit den Initiatoren zusammenzukommen. Der Rotary Club hatte sich des Projekts angenommen und in Zusammenarbeit mit der Stadt den Halt des Revolution Train am Bahnhof Zella-Mehlis möglich gemacht.

Ministerin Beate Meißner betonte, wie wichtig die Unterstützung solcher Projekte sei, da die Jugendlichen Bedarf für Präventionsangebote haben und man so hoffe, dass Schülerinnen und Schüler profitieren. Ebenso profitieren diejenigen, die im Präventionsbereich tätig sind. Die Ministerin hofft, dass sich viele weitere Kommunen in Thüringen dem Beispiel anschließen und der Zug noch oft in Thüringen halten werden. Für die Organisatoren des Rotary Club überbrachte sie einen Scheck mit Lottomitteln.

Bürgermeister Torsten Widder begrüßte die Gäste und berichtete, wie beeindruckend dieses Projekt sei, das bereits vor einigen Jahren in Zella-Mehlis Station machte. Er dankte den Initiatoren sowie den Verantwortlichen aus der Stadtverwaltung Suhl und hob die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Städten im Rahmen der KAG Oberzentrum Südthüringen hervor. "Solche Projekte sind ein wichtiger Bestandteil in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit", sagte Torsten Widder.

Auch der Suhler Bürgermeister Jan Turczynski dankte allen Ehrenamtlichen, die viel Fleiß und Zeit in dieses Projekt gesteckt haben. Prävention sei monetär nicht messbar, aber dennoch umso wichtiger, betonte Jan Turczynski.

Der Revolution Train ist ein mobiles Suchtpräventionsprojekt, bei dem Nutzer durch die umgebauten Waggons eines Zuges geführt werden. Die Kinosäle und Erlebnisräume stellen verschiedene Szenen aus dem Leben eines Drogensüchtigen dar, wobei die Besucherinnen und Besucher interaktiv eingebunden werden. Das Programm richtet sich insbesondere an 12- bis 17-jährige und kann von Schulklassen, Familien, Besuchergruppen gleichermaßen genutzt werden. Die multimediale, interaktive Gestaltung der einzelnen Waggons des 165 Meter langen Zuges schafft ein einzigartiges Umfeld für eine erlebnisorientierte Bildung. Initiator und Projektautor des Revolution Train ist Pavel Tuma, der mit dem Präventionsprojekt in Deutschand und Tschechien unterwegs ist.

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