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Veröffentlicht am 11.09.2026

Ende der Freibadsaison: Eisbären läuten zum Abschluss

Traditionell läuten die Eisbären nicht nur den Saisonstart in den Freibädern der Stadt Zella-Mehlis ein, sondern sie begehen auch das Ende der Badezeit gemeinsam. So haben sie sich in dieser Woche gemeinsam mit Bürgermeister Torsten Widder, dem Freibadteam und Vertretern der Stadtverwaltung noch einmal im Freibad "Einsiedel" getroffen. Am Mittwoch war der letzte Badetag, der von einigen Schwimmerinnen und Schwimmern noch einmal genutzt wurde.

Badleiterin Conny Kretzer hob nicht nur hervor, dass in beiden Freibädern der Stadt Zella-Mehlis die Saison unfallfrei verlaufen ist, sondern auch dass es seit 2003 keinen so heißen Sommer mehr gegeben habe. Dass die vielen Sommertage ein besucherhoch bescherten, zeigt ein Blick in die Statistik. Im Zeitraum vom 23. Mai bis 9. September kamen 24.275 Badegäste ins Freibad "Einsiedel. Das sind durchschnittlich 226 Besucher pro Tag. Zu den besucherstärksten Tagen gehörten neben dem Schwimm-eine-Runde-Tag mit 1400 Gästen auch der 27. Juni mit mehr als 1300 und der 28. Juni mit knapp 1000 Gästen.

Das Friedrich-Ludwig-Jahn-Bad zählte in den vergangenen Monaten rund 22.000 Besucherinnen und Besucher, also im Tagesdurchschnitt 203 Badegäste. Die besucherstärksten Tage waren ebenfalls der 27. und 28. Juni mit jeweils knapp 900 Gästen im Freibad.

Zum Vergleich: 2025 waren im Einsiedel 16.657 und in Benshausen 15.978 Badegäste gezählt worden. Das heißt, in dieser Saison besuchten rund 14.000 Menschen mehr die beiden Freibäder.

Bürgermeister Torsten Widder sprach dem Freibadteam und den Fördervereinsmitgliedern seinen Dank aus. "Es war nicht nur eine gute, auch eine anspruchsvolle Saison", sagte er. Dabei musste das Team manche Anweisung umsetzen, die nicht immer auf Gegenliebe stieß, aber aus wirtschaftlichen Gründen getroffen werden musste. Denn "Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, so lange es irgend geht, die beiden Freibäder am Netz zu halten. Nicht nur weil sie schön sind, sondern weil ihr es verdient habt", sagte Bürgermeister Torsten Widder, der außerdem auch einen Dank dem Pächter und Imbissbetreiber aussprach.

Für den Förderverein blickte Vorsitzende Marlies Schlütter auf die Saison zurück und erinnerte an die heißen Sommertage und den gelungenen Schwimm-eine-Runde-Tag (SERT) mit einer absoluten Rekordbeteiligung, die mit vielen guten Partnern und dank Sponsoren und natürlich dank aller Helfer und des Badteams gut gemeistert werden konnte. Schon im Januar soll die Vorbereitung für den nächsten SERT starten. 2027 feiern die Eisbären dann auch das zehnjährige Bestehen ihres Fördervereins.

Mit einem Gedicht und einem gemütlichen Beisammensein haben sie sich nun aus der Saison verabschiedet. Aber nicht aus dem Stadtbild - am heutigen Freitag werden sie beim Stadtfestumzug dabei sein.

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